Where the wild Roses grow

Nachdem ich an diesem Bild mehr herumbearbeitet habe als gewöhnlich, wollte ich euch heute mal zeigen was ich so dran gemacht habe. 🙂

Dazu zeig ich euch erstmal wie das Bild ohne Bearbeitung aussah:

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Zuerst öffne ich das Bild in Lightroom und passe die Farben etwas an – besonders Lippenstift, Rosen und Top wollte ich etwas dunkler und violetter haben.

Beim Make Up erhöhe ich auch noch die Klarheit, bzw. in den Augen Klarheit und Lichter.

UnbenanntAnsonsten schneide ich das Bild noch zu und mache den Hintergrund etwas dunkler und weniger grün – also etwas mehr ins bläulich gehende. Danach sieht das Bild so aus:

_MG_8565-1Danach retuschiere ich noch die Haut und öffne das Bild in Photoshop.

Dort bearbeite ich dann noch den Rest des Bildes.  Durch verschiedene Verlaufsumsetzungen in Lila/Rosa/Blau-Tönen und Anpassung der Gradiationskurven bekomme ich dann die Farben so hin, wie ich sie haben möchte.

Danach mache ich noch etwas Dodge and Burn im Gesicht, um die Konturen hervorzuheben.

Unbenannt3Zuletzt füge ich noch ein paar Lichteffekte mit dem Pinsel über verschiedene Ebenen hinzu. Da verändere ich dann Deckkraft und Ebenenmodus bis es mir so passt.

So sieht das in meinem Photoshop am Ende aus:

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Und hier auch nochmal das fertige Bild:

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Schönheitstrank

Für ein Fotografie-Projekt sollte ich ein Werbeplakat für ein unrealisitsches Produkt erstellen – und kam auf die Idee für einen „Schönheitstrank“ zu werben.

Zur Vorbereitung habe ich erstmal meinen „Schönheitstrank“ zusammengebastelt. Dafür habe ich eine alte Metflasche genommen und diese mit Wasser und etwas grüner Lebensmittelfarbe gefüllt. Danach habe ich den Namen des Schönheitstranks auf ein Etikett geschrieben und an die Flasche angebracht.

Oben an den Flaschenhals habe ich dann auf der rechten Seite ein paar Blumen angebracht, die für das Schöne stehen, auf der linken Seite ein paar vetrocknete Gräser, quasi das „Alte“ und „Hässliche“.

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Die Blumen auf dem Bild hier sind schon etwas vertrocknet, weil ich dieses Foto erst ein paar Wochen später gemacht habe – aber immerhin erkennt man das Etikett hier gut 😉

Um die Wirkung des Schönheitstranks darzustellen wollte ich auf dem Plakat einen Vorher/Nachher-Effekt erzielen, also habe ich mir – den Blumen an der Flasche entsprechend – die rechte Seite normal/natürlich geschminkt, auf der linken Seite habe ich dann Falten und Augenringe grob aufgemalt sowie die Lippen blass geschminkt  – den Rest wollte ich sowieso mit Bearbeitung im Nachhinein einfügen.

Da das Werbeplakat ein Selbstportrait ist habe ich dann ein Stativ aufgestellt und mit manuellem Fokus und Selbstauslöser ein frontales Bild von mir gemacht. Das Original könnt ihr hier sehen:

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Danach habe ich die Farben mit Lightroom angepasst, beim Etikett besonders die Klarheit erhöht, damit man den Namen des Produktes gut lesen kann. Auf der linken Seite habe ich dann die Farben der Haare entsättigt und das Auge so bearbeitet, dass es „blind“ wirkt.

Nach der Bearbeitung mit Lightroom sah es dann so aus:

fotografie-160403-01Mit Gimp habe ich dann den Rest gemacht, also Hintergrund schwarz gefärbt, die Haut auf der rechten Seite retuschiert, auf der linken Seite eine Leder Textur sowohl im Gesicht als auch bei Hand eingefügt und angepasst. Danach habe ich mit Lightroom nochmal ein paar Dinge farblich angepasst. Das fertige Bild sah dann so aus:

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Und hier auch nochmal das Vorher/Nachher-Bild, den Unterschied finde ich schon ziemlich extrem 😉

VorherNachher

 

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DIY Notitzbuchcover

Weil mir die meisten Notitzbücher zu langweilig aussehen, dachte ich mir, dass ich das Cover ganz einfach selbst gestalte.

Für die Platte schneide ich eine Gipsbinde in Stücke und streiche diese mit Wasser auf eine Texturmatte, dadurch bekommt das Cover ein schönes Muster. Damit die Platte am Ende stabil ist, streiche mehrere Schichten Gips möglichst gleichmäßig übereinander.

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Wenn die Platte trocken ist, kann man sie dann vorsichtig von der Texturmatte lösen. Danach schneide ich die Platte – angepasst an das Notitzbuch, auf welches sie am Ende geklebt wird – auf die richtige Größe zurecht.

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Danach bemale ich die Platte nach Belieben – hier habe ich sie zunächst mit schwarzer Acrylfarbe bemalt und trocknen lassen. Danach tupfe ich mit einem Schwamm noch ein paar weitere Farben darüber: blau, grün, gelb, bronze und rot.

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Zur Gestaltung der Platte steche ich aus Fimo einen kleinen Kreis aus, den ich mit Blättern aus Fimo und ein paar Glascabochons verziere. Damit die Verzierung farblich zur Platte passt, habe ich sie nach dem Backen ebenfalls mit den bereits verwendeten Acrylfarben bemalt.

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Des Weiteren habe ich auch noch zwei Glasnuggets zur Deko mit Fimo verziert und diese vorm Backen mit bronzefarbenem Lidschatten bemalt.

Im Übrigen knete ich mein Fimo meistens direkt auf einem Stück Backpapier – so kann ich das direkt auf dem Backpapier in den Ofen schieben, ohne das Problem, dass sich das Fimo im nicht-festen Zustand nicht mehr vom Boden löst 😉

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Am Ende klebe ich dann die Glasnuggets, das Fimo und ein paar Mosaiksteine mit Heißkleber auf die  Platte und die Platte schließlich oben auf das Notitzbuch. Schon hat man ein individuell Gestaltetes Notitzbuchcover

So sieht mein fertiges Notitzbuch dann aus:

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Das geht natürlich auch mit ganz anderen Motiven. Hier ist als Beispiel nochmal eines, welches ich vor einiger Zeit gestaltet habe:

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Mond Halskette aus Fimo

Ich habe mir spontan eine neue Kette gebastelt, wieder aus Fimo und diesmal mit einem Mond als Anhänger.

Damit der Mond ein schönes Muster bekommt, rolle ich als Erstes schwarzes Fimo auf einer Texturplatte aus und löse das ausgerollte Fimo vorsichtig von der Matte. Danach steche ich es mit zwei unterschiedlich großen runden Plätzchenformen aus, so dass eine Mond-Form entsteht.

Luna Halskette-160226-01 Luna Halskette-160226-02

Danach habe  ich einen Glascabochon auf den Mond gedrückt, unter den ich vorher hellblaues Fimo drangeknetet habe. Damit die Struktur von der Texturplatte besser zur Geltung kommt und der Anhänger nicht so matt aussieht, habe ich den Anhänger noch mit sibernem Lidschatten bemalt und anschließend ein kleines Loch oben hinein gestochen, bevor ich das Fimo gebacken habe.

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Nach dem Backen habe ich dann noch Perlen auf einen Kettelstift gefädelt, den Kettelstift durch das Loch im Anhänger geführt und zurechtgebogen, so dass ich den Mond auf ein Band fädeln und um den Hals tragen kann.

So sieht dann das fertige Ergebnis aus:

Luna Kette

 

 

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Minizylinder

Für all diejenigen, die noch nicht wissen, was sie an Fasching anziehen wollen, ist dieses kleine Tutorial vielleicht ein kleiner Denkanstoß 😉 Aus ein wenig Pappe und Stoffresten kann man nämlich diese kleinen Zylinder hier herstellen.

Minizylinder

Dazu sammel ich erstmal alles zusammen, was ich brauche:
einen Zirkel, Lineal, Bleistift, eine Schere, ein Bastelmesser, Stoffreste, Heißklebepistole, Wellpappe und dünne Pappe.

Zusätzlich dann noch alles, was ich zum verzieren brauche, also Stoffblumen, Fimo, Bordüren, Knöpfe etc. und eine Spange, mit dem der Zylinder im Haar befestigt werden kann.

Zuerst male ich mit dem Zirkel zwei Kreise auf die Wellpappe auf, einen Innen- und einen Außenkreis, je nach Größe des Zylinders. Den inneren Kreis schneide ich mit einem Bastelmesser aus, den Äußeren mit einer Schere.

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Auf einer dünnen Pappe male ich dann mit Bleistift und Lineal einen breiten Streifen auf. Der Streifen sollte länger sein, als der Durchmesser des Innenkreises und so hoch sein, wie der Zylinder letztendlich werden soll.

Danach schneide ich den Stoff so aus, dass ich alle drei Teile damit verkleiden kann.

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Mit Heißkleber beklebe ich dann die Innenseite der Teile, so dass der Kleber nicht auf der Außenseite durch den Stoff hindurch zu sehen ist.

Es ist etwas schwierig zu erklären, wie ich den Außenkreis beklebe, deshalb hoffe ich dass man das durch die Bilder ganz gut versteht.

Unterteil

Den Deckel des Zylinders beklebe ich als allerletztes, weil man den eventuell nochmal ein bisschen zuschneiden muss, so dass er auf den Zylinder oben drauf passt. Deswegen klebe ich zuerst den Mittelteil und das Unterteil zusammen, bevor ich den Deckel mit Stoff verkleide und oben drauf setze.

Zylinder

Zum Schluss muss der Zylinder nurnoch verziert werden. Ich habe für diesen ein wenig Satinband und ein paar Rosen aus Fimo verwendet. Unten habe ich dann noch einen Haarkamm angeklebt, mit dem ich den Zylinder in die Haare stecken kann. Alternativ gehen aber auch Haarspangen.

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Selbstgemachte vegane Badekugeln

Langsam geht es auf den Winter zu und es geht doch nichts über ein heißes Bad 😉
Und selbstgemachte Badekugeln eignen sich als ideal Weihnachtsgeschenke für die Menschen, die man gern hat.
Hier ist ein Tutorial, wie man die daheim nachmachen kann.

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Für die Badekugeln verwende ich folgende Zutaten:
400g Natron
200g Zitronensäure
120g Stärke
60g Kakaobutter
15g Mulsifan
8-10 ml Parfümöl oder Ätherisches Öl

Zusätzlich braucht man:
eine große Schüssel
eine Küchenwaage (mit genauer Grammanzeige)
einen flachen Topf
ein hitzebeständiges Glas (Marmeladenglas, Gurkenglas,…)
Einweg-Gummihandschuhe
zwei kugelförmige Hälften oder eine Badekugelschere (notfalls zwei Weihnachtskugelhälften aus einem Bastelshop)

Zutaten kaufe ich entweder bei Behawe oder bei Manske
Dort kann man alle Zutaten auch in größeren Mengen bestellen.

Je nach Lust verwende ich auch Lebensmittelfarbe – die bekommt man auch im Supermarkt – zum Einfärben oder ich dekoriere die Badekugeln mit getrockneten Blüten.

Zuerst messe ich die trockenen Zutaten, also Natron, Zitronensäure und Stärke, ab, vermische alles in einer Schüssel und zerdrücke Klumpen – dazu verwende ich meist einen stabilen Esslöffel.
Währenddessen schmelze ich die Kakaobutter in einem hitzebeständigen Glas im Wasserbad.

Zur geschmolzenen Kakaobutter gebe ich dann Mulsifan hinzu (und wenn ich möchte noch ein wenig Lebensmittelfarbe) und kippe anschließend das abgemessene Parfümöl oder das Ätherische Öl zu den Flüssigkeiten dazu.

Das alles kommt dann zusammen in die Schüssel mit den trockenen Zutaten.
Danach verknete ich das Ganze ordentlich – dazu verwende ich dann die Einweghandschuhe.
Die Masse sollte etwa die Konsistenz von leicht feuchtem Sand haben – wenn die Masse zu feucht ist, füge ich einfach noch ein wenig Stärke hinzu. Sollte sie zu trocken sein, einfach einen kleinen Sprüher Alkohol (wie z.B Korn)

Die fertige Masse gebe ich dann in zwei kugelförmige Hälften (Ich verwende dazu die kleinsten Ikea Dessert-Schälchen) und drücke sie fest zusammen. Für die Rosenbadekugeln habe ich vorher ein paar getrocknete Blüten in ein Schälchen gestreut.
Damit sich die Badekugeln aus der Form lösen, klopfe ich mit einem Löffel gegen die Schälchen.
Sollten die zwei Badekugelhälften auseinander fallen, verusuche ich es einfach nochmal und drücke die Schälchen fester zusammen. Das erfordert am meisten Geduld an der ganzen Sache und geht bei mir auch hin und wieder schief. 😉

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Die fertigen Badekugeln sind noch etwas druckempfindlich , weil die Kakaobutter noch nicht ganz trocken ist. Deswegen sollte man am Anfang etwas vorsichtig damit umgehen – nach einigen Stunden sind die dann aber so fest, dass man sie sogar verschicken kann.

Bei den von mir verwendeten Schälchen ergibt die Masse ca. 11 Badekugeln, je nach Größe variiert die Anzahl natürlich.

Da ich bei der Herstellung auf Milchpulver verzichtet habe, sind die Badekugeln sogar vegan.

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kleine Zusatzinfo: Mulsifan ist ein synthetisch hergegestellter Emulgator. Wer darauf verzichten und lieber einen natürlichen Emulgator verwenden möchte, kann
Dermofeel® PP verwenden. Dermofeel wird dann einfach zusammen mit der Kakaobutter geschmolzen.

Hier ist auch nochmal eine Bildergalerie, damit man die einzelnen Schritte besser nachvollziehen kann 🙂

 

 

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Steampunk Kostüm – komplettes Outfit

Jetzt da Halloween vorbei ist, möchte ich euch gerne noch das Gesamtoutfit zeigen.

Ich habe zusätzlich zu dem Rock, der Korsage, dem Oberteil und dem Halsband noch ein paar Accessoires hinzugefügt, die man auf den Bildern sehen kann.

Der Minizylinder, den ich auf den Bildern trage, ist ebenfalls selbst gebastelt. Dazu wird es vermutlich bald auch mal ein Tutorial von mir geben. 🙂

Vielen Dank an Manuel Stark für die Bilder.

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Steampunk Kostüm – Rock

Als letztes fehlt jetzt nurnoch der Rock für das Kostüm.

Der ist im Gegensatz zum restlichen Kostüm eher schlicht gehalten.

Zuerst habe ich aus einem Gummiband und Stoff einen kurzen Faltenrock genäht, danach an die Hinterseite vom Rock eine lange Schleppe angebracht.

PicMonkey Collage

Die Schleppe habe ich dann mit Stecknadeln so lange immer wieder umgesteckt, bis ich zufrieden mit dem Ergebnis war und habe den Stoff schließlich nurnoch angenäht.

So sieht der fertige Rock aus:

PicMonkey Collage2Damit ist das Halloween Kostüm auch endlich fertig. 😉

Nach Halloween werde ich auch noch einmal Bilder vom kompletten Outfit posten.

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Steampunk Kostüm – Korsage

Als nächstes habe ich mir eine zum Oberteil passende Korsage genäht.

Dazu habe ich mit Kreide die verschiedenen Teile der Korsage auf altes Auto-Kunstleder aufgemalt und ausgeschnitten. Danach habe ich die Teile mit Lederband zusammengenäht.

Die Korsage sollte vorne und hinten eine Schnürung haben, also habe ich mit einer Lochzange Löcher in das Leder gestanzt und eine Lederschnur durchgezogen. Zwischendrin sah das dann so aus:

Korsett komprimiert

Der Hauptteil der Korsage steht somit schonmal. Fehlt nurnoch die Deko – dafür habe ich mir zuerst aus Fimo Ornamente geknetet und sie anschließend bemalt. Auch die Bordüre an der Korsage wurde mit bronzefarbener Acrylfarbe farblich noch an das Kostüm angepasst. Mit Bastelkleber habe ich dann alles an die Korsage angeklebt.

Hier nochmal ein Zwischenergebnis:

Korsett komprimiert2

Zu guter letzt habe ich Knöpfe aus Fimo geformt, wieder bemalt und an die Korsage angeklebt. Mit einer Zange habe ich eine Kette in gleichlange Stücke geschnitten und angenäht.

Hier ist das fertige Ergebnis:

Korsett komprimier3

Korsettkomprimiert 4

Die Häfte des Kostüms ist schonmal geschafft – als nächstes werde ich mich dann an den Rock machen, an dem ich schon eifrig am Nähen bin 😉

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